Aids-Krankheitsbilder beim Vollbild Aids



Dank moderner Therapien kann in den westlichen Industrieländern das Vollstadium Aids vermieden werden.

“orale hairy leukoplakia (OHL)”
ist ein sehr typisches Bild bei HIV-Infizierten und kündigt oft einen nahe bevorstehenden übergang in das Aidsstadium an.
(© D. Lynch, Univ. of Texas, Houston)
jpg-Bild 316 KB
Kaposi-Sarkom im Gaumen
eines Aidspatienten, der noch etwa ein halbes Jahr lebte.
(© D. Lynch, Univ. of Texas, Houston)
jpg-Bild 208 KB
Frühes Kaposi-Sarkom in der Haut
(© H.J. Leu, Patholog. Institut Univ. Zürich)
jpg-Bild 380 KB
Avanciertes Kaposi-Sarkom
mit ausgeprägten Lymphstauungsödemen im Gesicht einer Patientin.
(© J.H. Frenkel, Univ.-Zahnklinik Frankfurt)
jpg-Bild 220 KB
Ausgeprägte Ausmergelung
(Kachexie, Marasmus) bei einem an Aids verstorbenen jungen Mann mit trockener, atrophisch verdünnter und verfärbter Haut und einzelnen Kaposi-Sarkom-Herden.
(© F.D. Göbel, Medizin. Poliklinik Univ. München)
jpg-Bild 168 KB
Röntgenbefund eines Patienten mit Pneumocystis carinii.
(© JWM Gold, Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, New York)
jpg-Bild 248 KB

Bilder zur Immunologie / Virologie (Übersicht)

Elektronenmikroskopisches Bild von reifen HIV-Partikeln
(© H.R. Gelderblom, Robert-Koch-Institut, Berlin)
jpg-Bild 256 KB
Räumliches Modell eines reifen HIV-Partikels
(© H.R. Gelderblom, Robert-Koch-Institut, Berlin)
jpg-Bild 360 KB
Elektronenmikroskopisches Bild vom Beginn der “Knospung” (dem Budding) eines neues HIV-Partikels an der Zelloberfläche.
(© H.R. Gelderblom, Robert-Koch-Institut, Berlin)
jpg-Bild 288 KB
Elektronenmikroskopisches Bild vom Abknospen eines neuen HIV-Partikels an der Oberfläche einer Zelle.
(© H.R. Gelderblom, Robert-Koch-Institut, Berlin)
jpg-Bild 276 KB
Das (weniger “schlaue”) Herpesvirus vermehrt sich so massiv und schnell, dass die Zelle regelrecht platzt (“replication burst”), was natürlich mit akuten Symptomen verbunden ist und kaum unbemerkt geschehen kann.
(Lennart Nilsson, Karolinska Inst., Stockholm)
© Boehringer Ingelheim International GmbH
jpg-Bild 280 KB
Infizierte T-Helferzelle; die kleinen blauen Kügelchen sind HIV-Partikel.
jpg-Bild 340 KB
Der Lebenszyklus, also die einzelnen Schritte der Invasion und Replikation von HIV, schematisiert, hineinprojiziert in eine infizierte T-Helferzelle.
(Foto der Zelle: Lennart Nilsson, Stockholm; Kolorierung: Gunnar Hägg, Flamingo, Göteborg; Graphik: Graphico, Hamburg)
jpg-Bild 240 KB
Vier Fresszellen, sog. Makrophagen. Makrophagen sind sehr verformbare Zellen. Sie sind in der Lage, aktiv in die kleinsten Spalten zu kriechen (so etwa auch die Gefässwände zu penetrieren) und sich in die verschiedensten Gewebetypen hineinzuarbeiten. Sie bilden halbflüssige Ausläufer, die zur Fortbewegung dienen, aber auch zum Einfangen von Erregern und anderem fremden Material.
jpg-Bild 372 KB
Ein Makrophage streckt einen halbflüssigen Ausläufer (ein sogenanntes Pseudopodium) nach einigen Bakterien im Vordergrund aus.
jpg-Bild 228 KB

Bilder von Lennart Nilsson, Karolinska Inst., Stockholm
© Boehringer Ingelheim International GmbH
Verwendung nur für nichtkommerzielle Zwecke

Ein Makrophage streckt zahlreiche Pseudopodien nach kleinen Öltropfen aus.
jpg-Bild 388 KB
Ein Makrophage streckt einen langen, dünnen Ausäufer nach einem fremden Eiweisskörper aus.
jpg-Bild 272 KB
Eine Bildserie zeigt (von oben links nach unten rechts) den Prozess der Inkorporierung einiger Bakterien durch einen Makrophagen, die sogenannte Phagozytose.jpg-Bild 284 KB
Ein Makrophage hat sich eindeutig übernommen, indem er versucht, einen Steinsplitter zu verschlucken, der ihm erstens zu gross sein dürfte und für dessen Verdauung ihm die notwendigen Enzyme fehlen. Das Bild dokumentiert jedoch eindrucksvoll, wie Fremdkörper als solche erkannt und unerbittlich von den Makrophagen attackiert werden – ohne Zweifel eine der wichtigsten Reinhaltungsfunktionen im Organismus.
jpg-Bild 356 KB
Eine Bildserie zeigt (von oben links nach unten rechts) den Prozess der Inkorporierung einiger Bakterien durch einen Makrophagen, die sogenannte Phagozytose.
jpg-Bild 284 KB


Tests und Medikamente (Übersicht)

HIV-Schnelltest
jpg-Bild 176 KB
HIV-Schnelltest
jpg-Bild 312 KB
Bestätigungstest “Western Blot”
(auch RIPA und IFA können ähnlich eingesetzt werden) zeigt an, gegen welche Antigene hier Antikörper vorliegen und ist damit sehr viel zuverlässiger, also “spezifischer” für die HIV-Infektion.
(H.R. Gelderblom, Robert-Koch-Institut, Berlin)
jpg-Bild 152 KB
Labormaterial
jpg-Bild 424 KB
Antivirale Medikamente
jpg-Bild 316 KB


Aids in zahlen

UNAIDS / WHO-Schätzung der Erwachsenen und Kinder, die Ende 2007 mit HIV/AIDS leben.
www.unaids.org
jpg-Bild 96 KB
Die weltweit erste publizierte heterosexuelle Infektionskette in einer nordschwedischen Stadt von etwa 50'000 Einwohnern. Aus einem Prostituiertenkontakt in Haiti im Jahre 1979 entstanden mindestens 9 Infizierte, was nur durch die Routinekontrolle eines Blutspenders aufgedeckt wurde.
(C. Franzén, Sundsvall)
jpg-Bild 192 KB
Änderung der Lebenserwartung infolge der Aidsepidemie in afrikanischen Ländern. Diese Kurven zeigen eindrücklich, wie sich in diesen Ländern die Lebenserwartung in den letzten 15 Jahren verringert hat.
jpg-Bild 176 KB
Die HIV-Epidemie in Zahlen
jpg-Bild 208 KB